Füsse auf Mandala

Indien unlimited

Sie hat mich wieder gepackt, die Reiselust. Nach drei anstrengenden Monaten in den Alpen wurde es Zeit für Sommer, Sonne, Strand.
Letztes Jahr habe ich in den sozialen Netzwerken mit ein wenig Neid einen regelrechten Exodus nach Indien mitverfolgt. Erinnerungen an meine Abenteuer von vor 22 Jahren wurden wach und nicht zuletzt hat meine Entscheidung für Indien auch mit Yoga zu tun.

Kuh mit Kalb am Strand von Agonda
Wohin ich auch gehe… Kühe, Kühe, Kühe

Gedacht-gemacht. Ein Jahresvisum im Pass und der Alplohn auf dem Konto, die Reise für unbestimmte Zeit quer durch Indien kann losgehen.

Yoga in Goa

Mein Indien Abenteuer beginnt mit einer Yogalehrer Fortbildung in Goa.
Ein Monat sehr intensiver Auseinandersetzung mit Philosophie, Anatomie, Meditation und nicht zuletzt der physischen Praxis, dem Asana, ist weit weniger entspannend als man sich es vorstellt. Für Sonne und Strand ist da kaum Zeit und ehrlich gesagt auch keine Kraft mehr. Mehr als einmal komme ich an meine Grenzen, physisch und mental. Aber wer sagte noch so schön: Was Kraft kostet gibt Kraft. Es gibt durchaus schöne und emotionale Momente, an die ich mich mit Freude erinnern werde und es haben sich ein paar nette Bekanntschaften und vielleicht gar die ein, oder andere Freundschaft entwickelt.

Feuerzeremonie zum Abschluss der Yoga Fortbildung
Feuerzeremonie zum Abschluss der Yoga Fortbildung

Wie schön, dass ich in meiner Planung frei bin und nun nach dem Teacher Training noch solange ich will in Agonda bleiben kann.

Agonda – Sommer, Sonne, Strand

Es werden vier Tage an denen ich all das nachholen kann was meine superaktiven Freunde an den freien Sonntagen unternahmen.
Viel ist das nicht:
ein Ausflug nach Palolem, noch ein Strand, etwas größer, mehr Verkaufsstände, mehr Touristen, mehr Inder, mehr Kühe, mehr Hunde…
ein Spaziergang zu Cola beach, noch ein Strand, fast ein Geheimtipp, kaum Verkaufsstände, kaum Touristen, kaum Inder, keine Kühe, weil Zugang zu Steil, ein paar Hunde…
Sonnenuntergang auf dem Meditationsplatz „on the Rocks“
Open Mic in der Hippie Bar
Und dann wird es Zeit zu neuen Abenteuern aufzubrechen.

Sonnenuntergang in Agonda
Sonnenuntergang am Strand von Agonda

Calangute – Mallorca der Russen

Über Couchsurfing lande ich in Calangute. Ein Bekannter warnte mich halb scherzhaft: „There will be lots of Indian people there!“ Das stimmt.

Indische Touristen am Strand von Calangute
If you want to travel India, you’d better get used to Indian people!
Auch dass es laut und hektisch wird wusste ich. Keiner hat mich allerdings darauf vorbereitet, dass Calangute eine Art Russen Mallorca ist. Die meisten Läden und Lokale haben russische Karten und Schilder. Und ich bekomme die Gelegenheit meine Sprachkenntnisse aufzufrischen, weil ich dauernd auf russisch angesprochen werde.

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